2006
06.01

Karl-Eduard v. Schnitzler, der Mastermind des “Schwarzen Kanals” hat gesprochen und zwar wie folgt:

Karl Eduard von Schnitzler-Zitate

Sondersendung v. 13.8.1961

Zum Mauerbau:

�Wer die Nachricht vom Ende des letzten Weltkrieges f�r schlecht und schlimm h�lt, der muss auch unsere Massnahmen an der Grenze zu Westberlin f�r schlecht und schlimm halten.�

�Friedliche Westberliner k�nnen jederzeit nach Vorzeigen ihres Ausweises den demokratischen Teil Berlins betreten…�

�Man glaubte, uns nicht ernst nehmen zu brauchen und uns auf der Nase herumtanzen zu k�nnen. Wir hatten Geduld – eine wahre Engels-Geduld – um nicht Marx-Engels-Geduld zu sagen.�

Vorschlag von Gegenma�nahmen zum Mauerbau:

�Also keine papierne Proteste, sondern klare Natomassnahmen – am besten ein kleiner Panzerdurchbruch von Helmstedt nach Sch�neberg.�

Wen der Mauerbau st�ren k�nnte:

�Ja, und betroffen sind nat�rlich vor allem jene �Politiker�, deren �Fallt�r� Westberlin dichtgemacht wurde, deren �ins Herz der Zone zielende Lanzenspitze� Westberlin verbogen ist, deren �Pfahl im Fleisch der DDR� abgebrochen wurde.�

Sendung v. 26.8.1968

�ber westlichen Einfluss auf den Prager Fr�hling:

�Das ist richtig. Aber zun�chst einmal verstehen wir in der DDR keinen Spa�! Wir deutschen Kommunisten haben n�mlich die l�ngsten und ausgiebigsten Erfahrungen mit dem Imperialismus und seinen diversen Methoden.�

Musikalische Vorlieben im Sommer 1968:

�Das Wehgeschrei von Imperialisten ist Musik in meinen Ohren. Die sozialistische Milit�rmacht hat ihr Triumphgeschrei verhindert.�

Westeuropa r�ckt zusammen:

�Seit wann sind die Interessen der Monopole die der V�lker und umgekehrt! Und wer anders w�re in dieser Art �Europa�, in solcher �Atomgemeinschaft� f�hrend, wenn nicht Westdeutschlands Monopole, deren Generalvertreter dann mit ziemlicher Gewissheit Franz Josef Strau� hie�e!�

30.9.1968

�ber Rainer Barzel, CDU-Vorsitzender:

�Nicht einmal das kleine Einmaleins beherrscht dieser Barzel: �Verteidigung – Solidarit�t im freien Europa – Ostpolitik – und Nichtverbreitungsvertrag: Das sind nicht f�nf, sondern nur vier Punkte.�

�ber Deutschland:

�Armes Deutschland – wenn das Deutschland w�re. Wenn es nicht den sozialistischen Staat deutscher Nation g�be, der sich f�r die deutsche Ehre und die europ�ische Sicherheit verantwortlich f�hlt.�

2.9.1968

Milit�rpolitik

�Bayern ist heute das, was fr�her das Ruhrgebiet war: R�stungszentrum. Und die CSU Strauߑens und seines Barons im Vorzimmer des Bundeskanzlers gibt die Marschroute an.�

8.10.1968

�ber die Bedeutung der BRD

�Im September war die Bundesrepublik 19 Jahre alt. Da haben wir bis gestern immer nur vom 19. Jahrestag der DDR gesprochen, und von der BRD redet keiner.�

24.6.1974

Sicht auf die DDR

�Bei uns ist endlich die Einheit hergestellt worden von Volk und Macht, von Geist und Macht, Volk und Freiheit, Volk und Gl�ck.�

1.8.1977

�ber DDR-Berichterstattung in den Westmedien

�Positive Aussagen �ber einen sozialistischen Staat sind dort kleine Inseln in einem Meer von antisozialistischer Hetze, Verleumdung und organisiertem Unwissen. (…) Es wird einmal mehr deutlich, wo der Nachholebedarf an Freiz�gigkeit f�r Informationen herrscht. Guten Abend.�

14.11.1977

�ber Arbeitslosigkeit

�Das �Recht auf Arbeit� iat ein grundlegendes Menschenrecht. Und wem dieses Recht verweigert wird – der ist ja nicht nur �ohne Arbeit�: Ihm bleiben immer mehr W�nsche, immer mehr berechtigte Hoffnungen unerf�llt.�

�Dauerarbeitslosigkeit – weil �auf dem Arbeitsm�rkten Angebot und Nachfrage immer weiter auseinanderklaffen…�Was f�r Worte! Welch verr�terische Sprache! Menschen �auf dem Markt…�

29.9.1980

�ber Truppenm�n�ver und (West-)Berichterstattung

�Sie haben es eben geh�rt: Es ist alles in bester Ordnung. Beide Seiten machen ihre traditionellen Man�ver. Aber sie teilen sich vorher die Termine gegenseitig mit. (…)�

�Kampf und Krieg werden nur gespielt. Das ist ja das Sch�ne an Man�vern.
Noch irgendwelche Fragen?�

�Spa� beiseite, meine Damen und Herren. Man�ver ist nicht Man�ver. Das wissen nat�rlich auch die Meinungsfabrikanten des BRD-Fernsehens. Wenn sie das in diesem Falle gener�s verwischen, dann haben sie Gr�nde daf�r.�

27.10.1980

�ber Westmedien und die Solidarnosc

�Die z�gellose Hetze gegen DDR, Volkspolen und Sowjetunion (…), und Strau� und Springer und andere Arbeiterfeinde entdecken auf einmal ihr Herz f�r �Arbeiterrechte� udn �unabh�ngige Gewerkschaftem�…�

�Nicht der Sozialismus steht in Poeln am Pranger! Sondern Wei�gardismus, Opportunismus, Revisionismus, Imperialismus mit CIA, mit Agenten und Dissidenten und Bestechungsfonds und Gewerkschaftsfeinden, mit der �Stimme Amerikas� und mit �Deutschlandfunk�, mit ARD und ZDF: Sie haben sich mit ihrer Einmischung in innere polnische Angelegenheiten an den Pranger gestellt!�

12.5.1986

�ber Tschernobyl und die Folgen f�r Deutschland

Was sollte das? Was gibt es f�r Motive, Panik zu stiften? Wir hatten keinen Anla� f�r Warnungen. Die bekanntgegeben Werte lagen unter jeden Gefahrgrenze. Warum also dr�ben die Hysterie?�

1.2.1988

�ber DDR-B�rgerrechtler

�Es sind keine �B�rgerrechtler� – denn die B�rgerrechte sind im sozialistischen Staat und bei seiner Bev�lkerung in den besten H�nden: Sie sind Rechtsbrecher!�
(…)
�Erst wenn ihr Andersdenken in kriminelles Handeln umschl�gt, treten Gesetz und Gericht in Kraft – um des lieben Friedens willen. Dazu sind Gesetze da. In jedem Staat……�

�ber das Ansehen der DDR

�Ich kann verstehen, da� manche unsere Politik nicht m�gen. Unsere Republik genie�t mit ihren �konomischen und politischen Leistungen und mit ihrer gesellschaftlichen Stabilit�t wachsendes Ansehen. (…) Wir sind nun enmal der antifaschistische deutsche Staat.�

19.6.1989

�ber Neonazis in der BRD

�Daf�r hat Sch�nhuber nun die T�rken und �hnliche �Undeutsche�, �Minderwertige�. Dieser SS-Mann ist kein Hitler. Aber wo eine Atmosph�re herrscht, in der sowas kandidieren darf, ein Klima, in dem sowas gew�hlt werden kann. In diesem Zimmer des Hauses Europa ist etwas faul.�

9.10.1989

Zum 40. Jahrestag der DDR

�Verwelkt sind die Bl�tentr�ume vom Zusammenbruch der DDR durch St�rungen der Feiern, auch von einem Anti-DDR-Auftreten Gobatschows.�

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