01.02
Kam gerade per Mail rein… schöner Einstieg in den neuen Moleskine-Kalender – den es übrigens auch in einer 18-Monate-Version gibt, was statistisch betrachtet eins von drei Silvestern einsparen würde. Statistische Wahrheiten sind aber halbe Lügen, je nach Betrachtungsweise. Das ist wie mit den “empirischen Ermessensfragen”, die Frau R. am Silvesterabend ähnlich qualifizierte. Nun dröhnt das fabelhafte Manchester Orchestra aus den Kopfhörern, die jeden Benutzer sofort in Mickey oder Minnie Mouse verwandeln. Batman wäre zwar cooler, aber mit Cape, Bat-Gürtel und Robin kann man nicht so gut Musik hören, außerdem wäre man dann immer schlecht drauf und müsste sich den Ruhm mit Heath Ledger teilen. Falls es noch nicht aufgefallen ist: dieser Artikel stellt den zum Scheitern verurteilten Versuch dar, das aktuelle Kopfkino abzubilden. Nicht unmaßgeblich daran beteiligt ist die Styropor-Banane der schwedischen Imperialisten, auf der sich schaukelnd ganz fabelhaft die Zeitung lesen lässt. Der amerikanische Patient Mitbewohner merkte angesichts meiner ungespielten Euphorie an, die Banane sei sicherlich ein tolles Sexspielzeug. Als im Laufe des Dialogs aber seine Schwester Teil des Gesprächsinhalts wurde, ließ er von diesem Gedanken ab. Keine Witze über Schwestern und Mütter! Eine Erkenntnis, nicht neu, aber wichtig. (Da unsere WG aber nur eine Schwester hat, sind die damit verbundenen Einschränkungen erträglich.)
Zurück zur Banane: solchermaßen kindliche Freude empfand ich schon lange nicht mehr. Ein einfaches Spielzeug, das das Leben erheblich verschönert. Hat vorher nicht gefehlt, besitzt aber die Form, die an ein breites Lächeln erinnert – überdimensional. Nein, es sind gerade keine Drogen im Spiel. Wenn man aber weder mit der Bekanntschaft von Scarlett Johansson noch der von Eva Green rechnen darf, muss man sich mit den erreichbaren Dingen zufrieden geben. Nur damit das jetzt keiner falsch versteht, weder Frau Lynd vom Schatzamt noch die Black Widow (Mai 2010!) sollen mit einem Styropor-Spielzeug verglichen werden, außerdem wäre die Freude bei doch eintretender Bekanntschaft mit mindestens einer der genannten Damen vielleicht nicht ganz so kindlich. Lassen wir das. Machen wir anderen Blödsinn. Umziehen zum Beispiel. Da passt die Banane sicherlich auch hin, außerdem passt zu einem Ossi wie mir recht gut, das Jubiläumsjahr der Einheit mit einer stilisierten Südfrucht zu zelebrieren, nicht wahr?
a – Buskampage
Aha … yeah…
Campact.de
It’s the art
Ohrboot.de
Schneckenmühle – DAS sind Ferien
Aber jetzt: wegtreten, du Schäuble, du…!
Dreißig Schwerter | Mai und Beaflor
Werbung, wie gesagt
Wollen | Kriegen
Ich LIEBE Moleskine, hab’ die Dinger seit fünf Jahren. “My Next Life” erinnert mich sehr stark an diesen Brad Pitt Film!
LG und
PS: Dir ein schönes neues Jahr!