05.08
Ewig getrödelt. Dann doch stoned zur Bahn und dort mehr als ne halbe Stunde gewartet. Aber die Sonne scheint, ich bin im Urlaub und habe Zeit. Zeit. Kannte ich zuletzt nur noch als ‚keine…’ In Dublin angekommen, Coffee to go. Gerne, gut und – wie sich herausstellen sollte – überall bezahlbar. Schritt für Schritt ins Paradies. Dies war der erste. Ein Eis. Blick auf eine innerstädtische Kreuzung. Einfach nur gucken. Gewöhnung an das Ungewöhnliche Linksgefahre. Direkt an einer Brücke über den Liffey. Rechts gucken. RECHTS, Alter, wenn du diesen Urlaub überlebst, bist du ein Glückspilz. Kreuz und quer durch die Stadt. Essen irgendwo. Trinken danach. Guinness in der Sonne. Einfach so. Oh, ein Kino! Vielleicht oder vielleicht doch nicht? Vielleicht morgen. Mehr Kaffee. Immer. Verabredet in Temple Bar. Das Date verspätet sich. Vor einem Nachtclub stehen zwei Bouncer und ein Fernseher, auf dem das UEFA-Cup-Halbfinale läuft: Werder-HSV. Wir verlieren. Das finde ich aber erst später heraus. Hier freue ich mich über das „of course“, das meine Frage beantwortet, ob ich wohl dieses einmalige Glücksereignis (wichtiges Spiel, Irland, live) ein-zwei Zigaretten genießen dürfte. Dann ins Purty Kitchen, Guinness, oh ein großer Fernseher, oh Fußball und das Spiel. DAS Spiel. (Es sollte sich herausstellen, dass buchstäblich in jedem Pub Fußball läuft. Und Rugby. Und Snooker. Und alles andere, entfernt mit Sport verwandte Zeugs.) Die Verabredung kommt pünktlich zum Abpfiff. Perfekt. Die Band beginnt. Coverband. Naja, neues Guinness. Lenny Kravitz? In Dublin?! Hier?!?! Drehe mich um: die Band. Die BAND! Wobei sie auch als eine Art irische Tenacious D auftreten. Die sich mit dem nächsten Song in die Killers verwandeln. Die waren teilweise besser als so einige Bands, deren Songs sie auch noch coverten, und die ich schon mal live sah. Liebe Kaiser Chiefs! Und so. Mehr Guinness. Tanzen. Je später der Abend, desto jünger die Tänzer. Und mit 14 Mama. Dieser Laden ist alles: Pub, Livemusik, Prolldisse. Na gut, wenn wir schon hier sind. Aber nicht mehr lange, könnte man hier hinzufügen. Nette Bouncer, trinken drinnen, Rauchen draußen, einen Versuch hatte ich allerdings frei. Obwohl das Englisch immer flüssiger wurde, je länger der Abend so dauerte. Das Taxi war preiswert, wobei alles preiswert erscheint, wenn Leute (ich nicht!) für einen Bacardi-Cola 8,50 € löhnen. Wobei der Preis sich aus ner Cola und nem ordentlichen Hieb Bacardi zusammensetzen, der mindestens ein doppelter war… und äh gute Nacht. Jetzt was Schönes träumen.
a – Buskampage
Aha … yeah…
Campact.de
It’s the art
Ohrboot.de
Schneckenmühle – DAS sind Ferien
Aber jetzt: wegtreten, du Schäuble, du…!
Dreißig Schwerter | Mai und Beaflor
Werbung, wie gesagt
Wollen | Kriegen
Wenn der erste Traum in nem neuen Bett in Erfüllung geht, dann werden die nächsten Monate traumhaft; ging wohl um Bingo. Oder um Sex.
Das ist sehr bedenklich: Für Bingo noch zu jung, für Sex schon zu ___
Und was ist mit den Palmen?