2010
01.30

2010
01.21

Äh, sagt sie das wirklich (bitte bis zum Ende schauen)?

2010
01.16

Gerade ging mir mein Mitbewohner (noch ohne ausreichend Kaffee) auf den Keks: “witzig…blabloa…” Da es aber hier gleich auftaucht, wird er wohl recht gehabt haben.

Das Messer. (siehe unten)

das Messer

Die Bilderstrecke. (via Amazon.de) – Er lebt.

DIE KOMMENTARE. (siehe oben)

Bleibt nur die Frage: Welches Produkt greifen wir uns wo als nächstes? Und wer macht nächstens mit mir eine WG in Solingen oder Delémont auf (siehe Kommentare…)?

2010
01.11

Angeblich starten die Piraten demnächst politisch motivierte Massenstriptease-Aufläufe auf Flughäfen. Bis es soweit ist, könnte sich einer meiner geschätzten sieben Leser mal hiermit befassen, um nicht permanent nackig gemacht zu werden, bevor es in den Flieger geht. Oder zwei.

Start bei Posting: 3854. | Update 13/1/10: 6793… wird doch. (Und eine Petition gegen oder für einzelne Dinge zu unterzeichnen, ist auch eine Form von demokratischer Teilhabe. Allein wegen der Scanner trete ich jedenfalls nicht in irgendeine Partei ein.)

2010
01.11

Eine sehr schöne solche wie folgt:
“Da es über die gerade nicht viel zu sagen gibt, außer, dass sie mit einem Stand heute wieder gut verankert auf dem Marktplatz um Liebe wirbt, versuche ich mich ausnahmsweise mal in einem journalistischen Stil, der an Relevanz zu gewinnen scheint (heute tat es erst wieder die Süddeutsche): Kinderjournalismus. Ich erkläre aufgrund fehlender Nachrichtenlage die NPD für kleine Hosenscheißer.

Liebe Hosenscheißer! Ihr kennt die schlaksigen Männer, die immer versuchen, Bushaltestellen anzuzünden, vor eurer Schule Entenmangas und lustige Schulhof-CDs verteilen und häufig im Döner-Imbiss abhängen. Ihre Freundinnen haben ihre Haare meist gar nicht schön. Das ist oft die NPD. Die NPD ist eine Clique, die will, dass alles wie früher ist. Nicht das Früher, von dem eure Eltern so schwärmen, sondern das Früher, von dem eure Großeltern so schwärmen. Einige der Jungs, die Euch Entenmangas andrehen, sitzen an manchen Abenden im Riesaer Kloster. Dort ist Stadtrat, sowas wie das Lehrerzimmer der Stadt. Einige der Jungs sitzen auch noch im Landtag, das ist das Lehrerzimmer von Sachsen. Sachsen, das ist das Land, wo die Züge hinfahren, die ihr immer am Bahnhof seht.

Naja, und jetzt wollen die mit den Entenmangas gerne in das Lehrerzimmer von der Bundesrepublik. Bundesrepublik, das ist das, wo die vielen Wessis wohnen, auf die euer Onkel immer schimpft. Um da (in das Lehrerzimmer) reinzukommen, wollen sie gerne, dass eure Eltern, Großeltern und später auch Ihr bei der Wahl (das ist das, wo die Eltern von einem Drittel eurer Freunde beim letzten Mal mitgemacht haben), die NPD gut finden. Deshalb verteilen sie Entenmangas, fordern die Tötung von Kinderschändern (außer jenen, die Entenmangas verteilen) und wollen, dass alle Arbeit haben (was daran gut sein soll, versteht Ihr später). Und sie sind gegen Ausländer. Ausländer, das ist etwas kompliziert, aber vielleicht kennt ihr das aus dem Fernsehen? In vielen Städten leben die, in Riesa gibt es nur sechs. Naja, und die sollen raus, sagt die NPD, damit die 7000 Arbeitslosen der Stadt sich deren Jobs teilen können.

Uff, gar nicht so leicht, Kinderjournalismus. ”

Gefunden hier. Via dort. Und dank an den hier.

2010
01.02

Kam gerade per Mail rein… schöner Einstieg in den neuen Moleskine-Kalender – den es übrigens auch in einer 18-Monate-Version gibt, was statistisch betrachtet eins von drei Silvestern einsparen würde. Statistische Wahrheiten sind aber halbe Lügen, je nach Betrachtungsweise. Das ist wie mit den “empirischen Ermessensfragen”, die Frau R. am Silvesterabend ähnlich qualifizierte. Nun dröhnt das fabelhafte Manchester Orchestra aus den Kopfhörern, die jeden Benutzer sofort in Mickey oder Minnie Mouse verwandeln. Batman wäre zwar cooler, aber mit Cape, Bat-Gürtel und Robin kann man nicht so gut Musik hören, außerdem wäre man dann immer schlecht drauf und müsste sich den Ruhm mit Heath Ledger teilen. Falls es noch nicht aufgefallen ist: dieser Artikel stellt den zum Scheitern verurteilten Versuch dar, das aktuelle Kopfkino abzubilden. Nicht unmaßgeblich daran beteiligt ist die Styropor-Banane der schwedischen Imperialisten, auf der sich schaukelnd ganz fabelhaft die Zeitung lesen lässt. Der amerikanische Patient Mitbewohner merkte angesichts meiner ungespielten Euphorie an, die Banane sei sicherlich ein tolles Sexspielzeug. Als im Laufe des Dialogs aber seine Schwester Teil des Gesprächsinhalts wurde, ließ er von diesem Gedanken ab. Keine Witze über Schwestern und Mütter! Eine Erkenntnis, nicht neu, aber wichtig. (Da unsere WG aber nur eine Schwester hat, sind die damit verbundenen Einschränkungen erträglich.)
Zurück zur Banane: solchermaßen kindliche Freude empfand ich schon lange nicht mehr. Ein einfaches Spielzeug, das das Leben erheblich verschönert. Hat vorher nicht gefehlt, besitzt aber die Form, die an ein breites Lächeln erinnert – überdimensional. Nein, es sind gerade keine Drogen im Spiel. Wenn man aber weder mit der Bekanntschaft von Scarlett Johansson noch der von Eva Green rechnen darf, muss man sich mit den erreichbaren Dingen zufrieden geben. Nur damit das jetzt keiner falsch versteht, weder Frau Lynd vom Schatzamt noch die Black Widow (Mai 2010!) sollen mit einem Styropor-Spielzeug verglichen werden, außerdem wäre die Freude bei doch eintretender Bekanntschaft mit mindestens einer der genannten Damen vielleicht nicht ganz so kindlich. Lassen wir das. Machen wir anderen Blödsinn. Umziehen zum Beispiel. Da passt die Banane sicherlich auch hin, außerdem passt zu einem Ossi wie mir recht gut, das Jubiläumsjahr der Einheit mit einer stilisierten Südfrucht zu zelebrieren, nicht wahr?

2009
12.30

“Es gibt in der Sicherheitspolitik eine Veralltäglichung des zunächst Unvorstellbaren: Wer hätte vor 25 Jahren geglaubt, dass die Polizei eines Tages ganz legal in Wohnungen einbrechen und dort elektronische Wanzen anbringen darf? Wer hätte gedacht, dass dem Lausch- der Spähangriff und dann auch noch der Zugriff auf die Computer folgen würde?

Nirgendwo werden aus Absurditäten so schnell Normalitäten wie auf dem Gebiet der inneren Sicherheit. Präventive Logik ist expansiv. Sie nimmt auch auf Schamgefühle wenig Rücksicht. Die Bürger haben sich, weil ihnen Sicherheit mit Recht wichtig ist, bisher viel gefallen lassen. Es gibt Grenzen. Wenn der Staat zu weit geht, geht er zu weit. ”

Tja, um’s mit Den Sternen zu sagen: “Wahr ist, was wahr ist, dass das, was war, nicht mehr da ist” Hier: Privatssphäre. Ist aber mal ein guter Grund, weniger zu fliegen und passt deshalb in diesen unerträglichen Ökozeitgeist. Ganzer Kommentar.

2009
12.30

Der Herr Leichensack schickt gerne mal Digests herum, die auf mehr (natürlich sehr oft) oder minder (fast nie) interessante Artikel verweisen. Heute: ein eine Woche alter Artikel aus dem Guardian, darüber, wie schön es in Kopenhagen war und warum China doch böse ist… liest sich gut, analysiert pointiert und ja: man kennt das aus deutschen Zeitungen eigentlich auch nicht mehr. Aber in der Summe ist das so krass, dass ich zumindest Angst habe, einen Spin zu fressen. Oder anders: Ich kann das nicht glauben.

Selber lesen.

2009
12.22

Nicht auf alle Witze muss man stolz sein und Wörtspiele funktionieren, aus der Situation gerissen, auch nur mäßig. Aber manche Perlen will man (=ich) nicht vergessen:
Als wir gestern mit Freunden herumwitzelten, kam ein blinder und tauber Hund namens Uwe vorbei. Das brachte uns zum Philosophieren über Tiernamen, hier, da ich mal welche hatte, Kater. Einer davon hieß Samson und ich finde bis heute, dass dies ein verdammt cooler Name ist. Der coolste Katersname. Ein sogenanntes ‘Katronymikon’. Nicht verstanden?

2009
12.08

2009
12.06

Die beiden Apple-Junks Köpke (alles, besonders MacBook) und Blair (iPod touch, seitdem permanent online) drehen mal wieder eine Umdrehung weiter und batteln sich nun in viruteller Form, womit nicht Tekken Teil 13 gemeint ist. U.a. geht es dabei um Weihnachten, was mich dieses Jahr nicht mal peripher tangierte, da…
- Fahrkarte schon gekauft,
- Geschenk für die Mutti nebenbei gefunden,
- Dienstplan passend gemacht … und sogar …
- Silvester schon organisiert ward.

Und bis Freitag, den 4.12.09 ca. um 19:50 Uhr hatte ich keine Probleme mit Weihnachten. Dann stellte der Kunstfehler die böse Frage: “Und was schenkst du uns?”

2009
12.04

Endlich ist es soweit: alles wird gut. Zumindest für diejenigen, die die aktuelle Regierung mit ihrem Wahlzettel von neulich in Übereinstimmung bringen können. Ist doch schön. (Und lesenswert.)

2009
12.02

Kohls Mädchen

Die neue Familienministerin (ja – es geht schlimmer als Ursula von der Leyen; hab ich vorher auch nicht geglaubt) – ich lästere nicht weiter über sie, vorerst mag genügen, dass sie die Bezeichnung als “Kohls Mädchen” noch nicht mal als eine Beleidigung verstehen würde. Und auf ihrer Website findet sich dann dieses Foto:

Und das kriegen dann wirklich nur Menschen hin, die man aufgrund ideologischer Voreingenommenheit als ‘eiskalte Karrieristen’ nennen könnte… die Vorgängerin richtig schön alt aussehen lassen.
Nachtrag: und da dachte ich bis eben noch, mein Sentiment wäre gegenstandslos… stimmt aber allem Anschein nach nicht.

2009
11.30

Oder sollte ich ihn einen “widerlichen Schmierlappen” nennen? Meine Damen und Herren, ich präsentiere ihnen einen der ekelerregendsten Politiker Deutschlands (da er übrigens auch ziemlich egozentrisch, -man, -wasweißich ist, will ich seinen Namen nicht im selben Text unterbringen, denn er beschäftigt sicher jemanden fürs Egogoogeln, der ihm das dann ausdrückt. Aber er muss sich immer zu allem melden, er, dessen Name hier nicht genannt werden soll, er ist eigentlich die letzte Konstante in dieser schnelllebigen Zeit. Danke.

2009
11.24

Beziehungshilfe

Heute war Lesetag: nur mit drei Leuten sprach ich heute und zwei davon äußerten, ich solle aufpassen, dass ich die große Liebe nicht verpassen solle. Häh? Ist da was abgesprochen, weiß einer mehr, laufen schon Wetten? Ist es eigentlich sehr schwer zu verstehen, dass man das Konzept der einen großen Liebe ablehnt und längerfristige Beziehungen als emotional ausbalancierte Kompromissbündel begreift? Ich werde wohl langsam paranoid.